Goal Vernetzt Wohnen

... weil wir unsere Vision leben möchten.

"Das gute Leben wagen"
bedeutet für uns:

Diese Vision in einem Wohnprojekt umzusetzen,
in dem wir gemeinsam mitbestimmen,
in gesunden Räumen wohnen und arbeiten,
und ressourcenschonend sowie umweltverträglich
an einer solidarischen und nachhaltigen Lebensweise teilnehmen.

... um vernetzt leben zu können.

JedeR unter uns „Vernetzt Wohnen“ Wollenden hat ein eigenes Motiv, oder gar mehrere Motive.

Mein Hauptmotiv wurde mir bewusst, nachdem ich eine Weile in Montana, USA, im Reservat der Crow-Indians gelebt und dort ein Stück Heimat gefunden habe. 
Nun, diese Heimat fand ich erst, nachdem mir ein Indian die Brüderschaft angeboten hatte, und ich mich folgerichtig freiwillig wahl-verwandtschaftlich im Stamm aufnehmen habe lassen; aber das ist eine seltsame, eine abenteuerliche Geschichte.
Wie auch immer, als ich wieder zurück kam, lebte ich eine Zeit lang orientierungslos
, weil ich hier zwar Frau, Familie, Freunde, Bekannte, … habe, aber eben keine Wahl-Verwandten, mit denen ich mein Leben ganz selbstverständlich - also abseits des wechselseitigen "Besucherstatuses" und ohne aufwändige Organisationen wie Terminvereinbarungen und langen Anfahrtswegen - verbringen kann.

Wahl-verwandtschaftlich "Vernetzt Wohnen" bedeutet für mich, dass ich mich freiwillig verbindlich einbringen kann und dass ich mich in meinem Wohn-Umfeld angenommen fühle.
Wahl-verwandtschaftlich "Vernetzt Wohnen" bedeutet für mich aber auch, dass ich mich weiter entwickeln kann.
Dies kann zu noch mehr Nähebedürfnis zu Einzelnen führen; dazu, dass ich finde, dass diese Wohn-Lebens-Form genau die Richtige für mich ist; oder gar, dass ich mich freiwillig lösen möchte, wenn meine persönliche Entwicklung das von mir verlangt.
Dieses mögliche Loslösen beinhaltet für mich ein Spektrum an Möglichkeiten, vom danach weiterhin freundschaftlich Verbunden zu sein, bis hin zum respecktvollen sich in Ruhe Weiterleben zu lassen.

... wegen meiner Lebensentwürfe.

>... - dann könnte ich Dir auch gleich einen meiner zukünftigen Lebensentwürfe in Bezug auf LEBEN und WOHNEN (als elementaren Teil des Lebens) umreißen, ...

... Du selbst hast die Einsamkeit und oftmalig folgende Vereinsamung als "Alleinerzieher" ja noch nicht sehr lange zu spüren bekommen (deine Exfrau auch nicht), aber VIELLEICHT schon einen klitzekleinen Vorgeschmack davon "erspüren" oder "erfühlen" können, was da los sein kann, im sozialen und emotionalen und seelischen und ... Bereich, wenn man(n) sich (plötzlich) ohne Partner, dafür mit zwei Kindern in der Wohnung wiederfindet.
Und folgend dann die Probleme mit den Kindern und der "Akzeptanz" der neuen Situation, die kommen, wenn sich ein/e neue Partner/in ankündigt/ankündigen würde, im jeweiligen Leben und damit zwangläufig irgendwann auch im "selben" Wohnraum
- ich bin da mittlerweile unfreiwillig "Spezialistin" geworden (wage ich zu behaupten), bin durch x-y-z verschiedene Beziehungs- und Wohn-Konstellationen bereits "vollinhaltlich" durchgegangen und ich weiß, dass es auch (UND vor allem) architektonische Lösungen für "andere", komplexere Beziehungen braucht; das sind ALLE, die von der Bilderbuchfamilie (Vater-Mutter-Kinder) abweichen. Sonst ist das Konfliktpotential incl. Scheitern voll vorprogrammiert.

Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich jetzt schon mit dieser Thematik und es ist daher nicht nur das Thema, das mich (zwangsläufig) seither am meisten beschäftigt hat, sondern inzwischen ist es auch DAS Thema, das mich am meisten fasziniert - auch in Bezug auf zusammenleben der Generationen - auf menschliches Zusammenleben ÜBERHAUPT.
Leider habe ich noch kein "Berufsbild" dazu gefunden, in dem ich dazu tütig sein könnte, aber vielleicht kommt das ja noch, in Zukunft, im "Morgen", wie Du es nennst.

Unsere Wohnsituation in Goa [Indien] war übrigens grenzgenial, genau so und so ähnlich funktioniert "Vernetzt Wohnen" (CoHousing) - jede/r hat seine/n eigenen (Rückzugs-)Bereich, es gibt Gemeinschaftsbereiche, Bereiche für Kinder, eine Gemeinschaftsküche usw.

Das Konzept Vernetzt Wohnen bietet eine perfekte Mischung aus beiden (konträren) menschlichen Bedürfnissen - Autonomie und Gemeinschaft - und das noch dazu in freier Wahlmöglichkeit - weil sich die Bedürfnisse in den verschiedenen Lebensphasen ja immer wieder eklatant ändern und niemals ein Leben lang gleich bleiben!

Elias Geburtstag feiern wir ja gerade deshalb in Wien, im "Wohnprojekt Wien", weil es das genialste diesbezügliche [realisierte] Projekt ist, das ich kenne; weil es eben Raum und Möglichkeiten bietet für ein WE, in dem alle Bedürfnisse abgedeckt sein werden - die der Erwachsenen UND die der Kinder.
Das Projekt wurde - nebenbei bemerkt - auch mit dem österreichischen "Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2014" ausgezeichnet ... <

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