Der Entscheidungsmodus in Vernetzt Wohnen seit 2014

Der Konsent

Wir wollen konstruktive und sachbezogene Entscheidungen treffen, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen und von allen mitgetragen werden können.

Deshalb arbeiten wir nicht mit Mehrheits- und Konsensentscheidungen, sondern mit der aktuell konstruktivsten und konfliktärmsten Entscheidungsfindung, die erprobt ist und in anderen Wohnprojekten angewandt wird, dem Konsent.

In dieser Entscheidungsfindung wird zunächst ein Vorschlag eingebracht. Dann wird er in mehreren Gesprächsrunden hinterfragt und bewertet. Kommt es dabei zu begründeten Einwänden, besteht die Kunst der Moderation darin, die Einwände umzuwandeln und konstruktiv in den Vorschlag einzuarbeiten. Dadurch wird der Vorschlag adaptiert und verbessert. Eine Entscheidung gilt dann als angenommen, wenn kein schwerwiegender Einwand mehr dagegen vorgebracht wird.

Durch diesen transparenten und auf Argumenten basierenden lösungs- und gemeinschaftsorientierten Entscheidungsfindungsprozess, dessen Ergebnis von allen Beteiligten getragen werden kann, werden nachträgliche Konflikte weitgehend vermieden.

 

Einige weiterführende externe links:
Konsent - Soziokratie Zentrum Österreich
Partizipation: Soziokratie
Soziokratie - Organisationen agil führen: Konsent

Cluster 7+1

Mitglieder von Vernetzt Wohnen, die in einem Wohncluster leben wollen, bildeten 2014 in der soziokratischen Struktur von Vernetzt Wohnen das Team Cluster7+1 und entwickelten ihr Clusterkonzept.
E-Mail Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seitdem ist im Konzept „Vernetzt Wohnen“ ein, im viel größere Wohnprojekt eingebetteter Wohncluster vorgesehenDer Wohncluster soll 7 kompakte Wohnungen + 1 GästInnenzimmer und einen gemeinsamen multifunktionalen Clusterbereich umfassen.

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